Kinder-/Jugendförderplan

Kinder- und Jugendförderplan

Der Kinder- und Jugendplan des Landes wurde in der beendeten Legislaturperiode deutlich erhöht.
Werden Sie Art und Umfang der Förderung des Kinder- und Jugendförderplans für die nächsten 5 Jahre fortschreiben, wie es das Kinder- und Jugendförderungsgesetz vorsieht? Wie wollen Sie den Kinder- und Jugendförderplan des Landes künftig weiterentwickeln?

Die Antworten (es waren maximal 350 Zeichen erlaubt):

CDU: "Für uns hat Projektförderung einen hohen Stellenwert, da sie zur Vielfalt in der Jugendarbeit beiträgt. Dennoch wollen wir eine Stärkung der Strukturförderung. Viele Projekte können erst durch gute Ausstattung verwirklicht werden. Rot-Grün hat den Mittelzuwachs des Förderplans nicht mit Inhalten oder Weiterentwicklung der Kinder- und Jugendarbeit verbunden."

SPD: "Die außerschulische Kinder- und Jugendarbeit in NRW braucht Verlässlichkeit. Deswegen werden wir den auf 100 Mio. € erhöhten Förderplan nach Art und Umfang fortschreiben. Dort wo wir gemeinsam mit dem Landesjugendring Weiterentwicklungsbedarf sehen, wollen wir dem im Dialog gerecht werden und dabei die Erfahrungen der Verbände nutzen."

Bündnis 90/Die Grünen: "Wir sehen keinen aktuellen Änderungsbedarf, da zentrale grüne Themen wie bessere Bildungsteilhabe, Partizipation, Inklusion, Integration und geschlechtsspezifische Mädchen/Jungenarbeit deutlich von uns gestärkt wurden. Notwendig sind noch die Senkung des Eigenanteils bei Projekten und die haushalterische Umsetzung jahresübergreifender Förderungen."

FDP: "Die Liberalen setzen sich für verlässliche Rahmenbedingungen in der Kinder und Jugendarbeit ein und wollen das Mittelvolumen nach Möglichkeit beibehalten. Im Rahmen der Weiterentwicklung des Kinder- und Jugendförderplans ist für uns vor allem eine Stärkung der Strukturförderung wichtig, um die institutionelle Kinder- und Jugendarbeit zu festigen."

Die Linke: "Wir wollen, dass der Förderplan weiter ausgebaut wird. Die soziale Infrastruktur muss mindestens sicher gestellt sein. Parallel sollten neue und innovative Initiativen und Ideen projektbezogen vorangebracht werden, bevor sie bei erfolgreicher Durchführung gegebenenfalls in eine strukturelle Förderung überführt werden."

Die Piratenpartei: "Hierzu haben wir bislang keine konkrete Position verabschiedet. Freiwilliges soziales Engagement muss jedoch weiter gefördert werden. Es bietet nicht nur Möglichkeiten zur Persönlichkeitsentwicklung und politischer Bildung, sondern ist auch ein wichtiger Bestandteil unserer Gesellschaft."

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