Partizipation

Partizipation

Der Landesjugendring fordert mit vielen anderen Institutionen und Fachleuten die Einführung des aktiven Wahlrechts für alle Bürgerinnen und Bürger in NRW ab 14 Jahren - insbesondere für Kommunal- und Landtagswahlen.
Wie stehen Sie zu dieser Forderung? Welche Partizipationsangebote und Teilhabemöglichkeiten für Kinder und Jugendliche haben sich für NRW bewährt, welche sollten weiterentwickelt oder neu geschaffen werden?

Die Antworten (es waren maximal 350 Zeichen erlaubt):

CDU: "Wir wollen eine moderne Bürgerbeteiligung: Mehr Transparenz, mehr Kommunikation aber auch mehr Mitsprache für den Bürger. Das Einmischen der Bürger ist kein Störfall, sondern demokratische Normalität. Die CDU will mehr Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger und nicht nur bei Wahlen. Wir wollen die Hürden für Volksbegehren und Volksentscheide senken."

SPD: "Wir stehen zu unserer Forderung, das Wahlalter auch bei Landtagswahlen auf 16 Jahre abzusenken. Wir unterstützen die Kinder- und Jugendverbände, die Mitwirkung in Schulen, die Jugendräte und -parlamente und wollen diese Partizipationsmöglichkeiten besser einbinden und gemeinsam mit den Betroffenen ausbauen."

Bündnis 90/Die Grünen: "Wir wollen das Wahlalter bei Landtagswahlen auf 16 Jahre senken, wie wir es in der ersten rot-grünen Koalition bei Kommunalwahlen schon getan haben. Wir sind für die Einrichtung einer „Servicestelle Beteiligung“, die Kinder- und Jugendliche bei unterschiedlichen Beteiligungsformen berät. Patentrezepte gibt es angesichts der Themenvielfalt nicht."

FDP: "Die Partizipationschancen junger Menschen müssen gestärkt und verbessert werden. Politische Institutionen müssen sich stärker für die Belange junger Menschen öffnen. Bei der Diskussion um die Absenkung des Wahlalters darf das Problem der Aufweichung der Volljährigkeitsgrenze, die etwa auch im Strafrecht gilt, nicht außer Acht gelassen werden."

Die Linke: "Die LINKE setzt sich für eine Stärkung der Kinder- und Jugendräte und eine vergleichbare Ausstattung auf hohem Niveau ein. In der politischen Bildung wollen wir niedrigschwellige Angebote entwickeln und fördern, um der zunehmenden Politik- und Demokratieverdrossenheit entgegenzuwirken. Ein interessantes Projekt ist die ‚Kinderstube der Demokratie‘."

Die Piratenpartei: "Die Piratenpartei-NRW fordert die Absenkung des Wahlalters bei Landtagswahlen auf 16 Jahre. Ebenso wollen wir die Hürden für Volksentscheide und Bürgerbegehren deutlich senken, so dass hier, auch für Jugendliche, neue Möglichkeiten geschaffen werden, direkt auf die sie betreffenden Themen einzuwirken."

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